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Dies und Das in der Region

Stichwort: Baden                                                                    
Lassan liegt zwar nicht am Meer, hat aber einige schöne
Möglichkeiten zum Baden: zuerst einmal gibt es eine Badestelle
an der Peene, abseits vom Hafen, mit einem großen Klettergerüst. Sie finden sie auf dem Stadtplan (in der Holzkiste mit den Wanderplänen). Bei Nordwestwind wird allerdings im Sommer schon mal Algenschaum angetrieben, der das Badevergnügen ziemlich einschränkt. Die Lassaner bevorzugen für ihr Badevergnügen allerdings den Berliner See (ca.20 Minuten mit dem Fahrrad) oder den Pulowsee, ca. 25 Minuten über die wunderschöne Mirabellen-Allee Richtung Pulow ; hierher kann man auch gut in 5 Minuten mit dem Auto fahren, ein kleiner Parkplatz ist vorhanden.
Auch in Wehrland-Bauer gibt es einen kleinen Peenestrand, dazu
eine große Spielwiese.
Etwas weiter entfernt ist der Große See zwischen Lentschow und
Wangelkow. Mit dem Fahrrad braucht man über Klotzow ca. 40, mit dem Auto über Murchin + Pinnow gut 15 Minuten.    

Badespaß am Pulowsee

Der Lassaner Strand wird regelmäßig aus dem Schilf herausgeschnitten.

Das Wasser dort ist trüb, aber sauber und es geht sehr flach hinein, so dass auch Kinder sicher im Wasser plantschen können.

Stichwort: Usedom und die Ostsee

Usedom liegt zwar in Sichtweite, und mit dem Boot ist es fast ein Katzensprung,  aber mit dem Auto sind es doch einige Kilometer, schon gar bis ans Meer.
Will man an schönen Sommertagen zum Meer, empfiehlt es sich in jedem Fall, die Straße über Wolgast zu nehmen und nach Karlshagen oder  Zinnowitz zu fahren. Die andere Route über Pinnow, den Ort Usedom und weiter in die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf oder Bansin ist wesentlich weiter.
Allerdings entsteht im Sommer vor der Ortsdurchfahrt Wolgast und der Peenebrücke, dem „Blauen Wunder“, oft ein Engpass, den man sich nicht antun sollte.
Vor allem an schönen Wochenenden sollte man sich gut überlegen, nach Usedom mit dem Auto zu fahren. Erst wenn man die Wolgaster Brücke hinter sich gelassen hat, geht es in aller Regel einigermaßen gut vorwärts. In der Woche ist die Verkehrslage deutlich entspannter und dann kann man problemlos auch die schönen Kaiserbäder besuchen.

Am schönsten und einfachsten ist es, von Lassan aus mit dem Auto nur bis zum nächstegelegenen Haltepunkt Hohendorf der „Usedomer Bäderbahn“ zu fahren (an der Straße nach Wolgast) und dann mit ihr an allen  Staus vorbei an den gewünschten Strand!  Da die Bahn problemlos und preiswert auch Fahrräder mitnimmt, kann man wunderbar z.B. bis zu den Kaiserbädern fahren, dort auf´s Fahrrad steigen und so lange fahren bis man bei einer anderen Station wieder einsteigt und sich zurück nach Hohendorf bringen lässt. Gegen Abend sind die Züge allerdings manchmal so voll, dass man auf den nächsten warten muss. Dann ist es gut, schon am Streckenbeginn in Ahlbeck einzusteigen, wo die Züge noch leer sind. 
Den Fahrplan der Usedomer Bäderbahn finden Sie übrigens an der Pinnwand im Hausflur, direkt hinter der Eingangstür!

Der Strand von Lubmin, am Greifswalder Bodden, ist von Lassan aus gut zu erreichen :
Sie fahren Richtung Wolgast, biegen dann allerdings vor der Stadt links ab in Richtung Greifswald, das Weitere ist gut ausgeschildert.
Lubmin ist sehr familiär, der Strand ist lang und nicht überfüllt wie manche Strände auf Usedom




Atelier und Museum von O. Niemeyer-Holstein

Stichwort: Kultur

Im Sommer gibt es eine Fülle von kulturellen Angeboten:  Konzerte, Ausstellungen, Theater und vieles mehr. Wir empfehlen Ihnen, sich vorab im Internet zu informieren, - im  allgemeinen liegen aber in der Ackerbürgerei alle Prospekte und auch die Ostsee-Zeitung aus, so dass Sie sich auch dort gut informieren können.

Lassan selbst hat ein schönes Heimatmuseum in der alten Mühle, das 2003 durch eine große Halle gegenüber erweitert wurde. Alte Gewerbe wie die Holsschnitzerei, die Fischerei und vieles mehr werden hier lebendig.

Im Sommer findet in St. Johannis zu Lassan” regelmäßig die “Sommergalerie”, eine große Kunstausstellung statt.

Wenn Sie Interesse haben, fragen sie in der “Ackerbürgerei” nach einer Turmbesteigung. Von dort oben hat man einen schönen Blick über den Peenestrom und den Lassaner Winkel.

Zwei weitere Tipps von uns: Wir haben schon tolle Konzerte in der Wolgaster Kirche (Stichwort “Orgelsommer”) gehört.
Immer einen Besuch wert ist auch das kleine, wunderschöne  Museum des Malers Oskar Niemeyer-Holstein in Koserow auf Usedom, direkt neben der Straße und der Eisenbahnlinie - hat man’s gesehen, ist man auch schon vorbeigefahren! Die Zufahrt geht von der B 111 in Zempin ab und ist gut ausgeschildert. Man kann übrigens auch sehr gut von Zinnowitz mit dem Fahrrad hinfahren.

Natürlich lohnt auch immer ein Besuch in Greifswald, mit großartigen Kirchen, einem schönen - nicht zu großen - Museum (schöne Bilder von Caspar David Friedrich! sowie eine spannende Schau zur Naturgeschichte des Ostseeraumes) und einem einladenden Marktplatz mit vielseitiger Gastronomie ( der Italiener dort hat uns am meisten zugesagt). Auf dem Weg dorthin, - Dauer: ca. eine dreiviertel Stunde - sollte man über Katzow fahren und sich dort das weitläufige  Freilicht-Skulpturen-Museum ansehen - ein abwechslungsreicher Kunstspaziergang! (Gummistiefel oder festes Schuhwerk sind empfohlen, die Wiesen sind oft nass)

Der Marktplatz von Greifswald, vorn das Rathaus, hinten der Turm des Doms

Dienstag, Donnerstag und Freitag findet hier ein großer Markt für Lebensmittel, Blumen und allerlei andere schöne Dinge statt. Dort stehen auch einige Bauern mit heimischem Bio-Angebot.

Ausfahrt eines Lassaner Fischers bei Sonnenaufgang

Stichwort: Einkaufen
                                                                                  
Einkaufen kann man alles Notwendige in Lassan selbst, ansonsten gibt es sowohl in Wolgast, von Lassan kommend vor der Stadt,  als auch in Anklam, unten am Peenehafen, große Supermärkte mit einem ordentlichen Angebot.  Man findet den Anklamer Supermarkt, wenn man mit dem Auto am Markt links einbiegt und  dann der Beschilderung folgt.
Den Supermarkt in Wolgast kann man nicht verfehlen, er liegt vor der Stadt wie der Hund vor der Hütte.

Mittwochs und Samstags findet in Anklam ein Wochenmarkt statt, der gut sortiert ist; in Wolgast ist Donnerstags ein kleiner Markt, in Lassan selbst ein  klitzekleiner am Dienstag. 

Wenn Sie Interesse an Wild haben, fahren Sie nach Hanshagen (ein kleiner Abstecher vom Weg nach Greifswald) zur dortigen historischen Wassermühle, die man auch besichtigen kann. Dort gibt es einen Wildhändler, dessen Ware zwar eingefroren, aber wirklich sehr gut für die Küche vorbereitet ist. Im gleichen Laden werden auch Brot und selbst gemachter Käse verkauft.

Dass man frischen Fisch bei den Fischern unten im  Lassaner Hafen bekommt, hatten wir schon gesagt, auch dass man, wenn man sie verpasst hat, guten Fisch bei “Birnbaum und Kruse” an der Straße von Hohendorf nach Wolgast (in dem kleinen Gewerbegebiet rechts, kurz vor der Einmündung in die B 111) bekommt.
Auch auf den Märkten in Anklam und Wolgast gibt es Fisch-Stände. Ein gutes Räucherfisch-Angebot gibt es nahe dem Hafen in Freest, wo vormittags geräuchert wird (eine sehr eindrucksvolle schöne alte Räucherei auf dem Hügel beim Hafen.)

Ein Besuch im Fischereihafen Freest lohnt fast immer, auch hier kann man bei den Fischern Fisch kaufen (Kühltasche nicht vergessen! und spätestens um 10.00 Uhr vor Ort sein!) und zudem gibt es immer etwas zu beobachten, das Anlanden von Fisch, die Vorbereitungen für den nächsten Tag und so weiter.